Frage und Antworten
Frage:
Die Wolle juckt mich, was soll ich tun?
Antwort:
Die Wollfaser besteht aus zwei verschiedenen Schichten die unterschiedlich Wasser aufnehmen, dies ergibt eine Spannung, das heisst eine Bewegung die als Jucken auf der Haut empfunden wird.
Das Positive dieses Juckens: Kostenlose Massage, stetige Entschlackung, Aktivierung der Akupunkturpunkte, Anregung der inneren Organe und der Ausscheidung, Beruhigung der Nerven und Stressabbau. Daher –
Langsamer Aufbau – nicht übertreiben!
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Frage:
Durch das Jucken der Wolle habe ich überempfindliche, gereizte Haut?
Antwort:
Mit sehr feinen, zarten Materialien beginnen. Zum Beispiel mit Kaschmir, Alpaka oder Lama.
Nur auf das eigene Gefühl hören – liebevoll mit sich selber sein. Mit den Zellen reden, ihnen sagen, dass die Wolle ihnen helfen will.
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Frage:
Mein Kind hat Neurodermitis, wie kann die Wolle helfen?
Antwort:
Die Wolle direkt auf die offene Hautstelle geben.
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Frage:
Was ist der Unterschied zwischen Wollwalk, Loden, Wollstrick und Filz?
Antwort:
Wollwalk: Feingestrickte Schurwolle, maschinell oder mit der Hand gewalkt, Maschinen bewegen die Wolle mit Wasser und Wärme.
Loden: Gewebte Wolle, danach gewalkt oder geschlagen.
Wollstrick: Gestrickte Wolle mit der Hand oder der Maschine.
Filz: Die Wollfaser wird durch Bewegung, Schlagen, Wärme und Naturseife verfilzt.
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Frage:
Was kann ich tun, dass meine feinen Wollsachen nicht verfilzen.
Antwort:
Anstelle von Waschen nur auslüften. Wenig und spezielle Wollwaschmittel benützen. Sanft mit der Hand oder mit einem speziellen Maschinen Wollwaschgang waschen.
Keine Temperaturunterschiede - immer mit der gleichen Temperatur waschen, ansonsten entsteht ein Schock. Wenn kalt dann immer kalt, oder lauwarm dann immer laufwarm.
Gut spülen, denn die Seife zerfrisst die Wolle. Dem letzten Spülwasser wenig Essig beigeben – neutralisiert die Wolle. Ausdrücken im Frotierhandtuch, flach ziehen und trocknen.
Je feiner und zarter das Material, desto sanfter und sorgfältiger behandeln.
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Frage:
Wie kann ich die Wolle pflegen?
Antwort:
Viel lüften, ausschütteln, nie einsperren, mindestens einmal im Jahr gefrieren, entweder im Tierkühlfach oder im Freien bei Frost.
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Frage:
Wie schütze ich mein Kind oder kranke Menschen vor dem Wundliegen?
Antwort:
Auf Wollflies legen oder Wollauflagen.
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Frage:
Wie kann ich die Wolle vor Motten schützen?
Antwort:
Viel Luft zulassen. Mit frischen Zeitungen, Neemöl, Lavendel.
Nicht schmutzig lagern.
Die Motten fliegen im Frühjahr und legen die Eier in die Wolle. Im kommenden Jahr schlüpfen die Mottenkinder aus und essen Löcher in die Wolle.
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